Donnerstag, 21. Januar 2010
fröstelnd
so.
ich sitze gerade bei der arbeit und habe doch tatsächlich nichts zu tun. bis gestern abend war noch stress, dann ist der chef mit zwei kollegen nach shenzen geflogen. heute sitzen alle rum und vertreiben sich die zeit im internet... da hätt ich auch zu hause bleiben können.
immerhin hab ich dann jetzt zeit in bischen ordnung in die letzten wochen zu bringen.

andreas hat ja anfang dezember für ein wochenende vorbei geschaut und wir haben ein paar spots in shanghai angeschaut.

mit einiger terminlicher verwirrung landeten dann die woche danach maik, arne und waldi am donnerstagabend in shanghai. nach einer kleinen einführung in das shanghaier nachtleben und nachdem ich freitag meinen letzten arbeitstag überlebt hatte, machten wir uns samstagabend mit dem nachtzug auf nach beijing. wir verbrachten die nacht in einer komfortablen 4er kabine und mehr oder minder ausgeschlafen kamen wir früh morgens im kalten beijing an.
statt lange auf hotelsuche zu gehen nahmen wir ein angebot der vielen werbenden direkt am bahnhof an und wurden zu einem relativ billigen hotel gebracht. die lage war gut, fast direkt am tiananmen square und an einer straße mit vielen restaurants.

beijing ist nicht nur vom klima her etwas kälter gewesen, auch der atmosphärische eindruck ist nicht ganz so weltoffen. viele große staatsbauten, graue mauern, breite straßen und plätze lassen einen ein wenig verloren wirken.
am ersten tag besichtigen wir die verbotene stadt, nehmen uns dort einen führer (der uns auch am nächsten tag zur großen mauer fährt) und schauen uns danach die olympiaanlagen an. ein enormer kontrast.
der nächste tag ist erfüllt mit dem ersteigen der großen mauer bei simatai. die anderthalb stunden fahrt dorthin legen wir in einem geräumigen bus zurück den unser führer organisiert hat. wir fahren nicht in seinem auto, weil er noch einen anderen (ich glaube indonesier) mitnehmen wollte, der dann nichtmehr gepasst hätte. abends stellte sich heraus, dass der indonesier nicht dreimal so viel bezahlen wollte, wie einer von uns und das ganze endete dann mit einem traurigen führer. zurück zur mauer: das wetter war sagenhaft. weiter blick, strahlende sonne, viel zu dick angezogen, um die etlichen höhenmeter zurück zu legen. auf dem rückweg bei dämmerung schauen wir noch an einem zugefrohrenen see vorbei.
abends bummeln wir durch die statt und bleiben bei einem dänen und einem unglaublich dicken australier in der barstreet hängen.

nach ein wenig ausschlafen nutzen wir den nächsten tag, um uns in der stadt um zu schauen und weitere parks und tempel zu besichtigen. abends versuchen wir uns im langzeitbelichtungsfotografieren.
mittwoch steht noch der sommerpalast auf dem program, den wir schon mit unseren taschen bepackt anschauen.

der zug von beijing nach xi‘an war baugleich mit dem von shanghai nach beijing. bloß irgendwie 20 jahre älter. und ein wenig günstiger.

oha, nun hab ich doch noch was zu tun, ff

-> kleiner zeitsprung, weil ich das gestern nicht fertig geschafft hab. heute ist schon wieder der nächste tag, der chef ist vom meeting zurück und bis montag müssen zusätzlich zu neuen entwürfen für den emtec-moviecube noch ein beamer, festplatten und ein usb stick gestaltet werden. sport heute abend fällt somit flach und auch das wochenende ist zumindest schonmal halb gestrichen. na toll.

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