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Donnerstag, 15. Oktober 2009
pictures
theabk, 09:08h

mein tägliches frühstück sieht in etwa so aus. irgendein fladen mit viel ei und grünem zeug.
auf dem fischmarkt beim krebse kaufen

krebse zubereitet

links ist die company, in der rechten hälfte ist nur ein großer raum, voll mit müll und einer familie, die da drin haust.

gebäude gegenüber von der company
neunstöckiges einkaufszentrum am zhongshanpark
landschaft auf dem weg nach yuyao
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in the beginning...
theabk, 05:40h
okay, ich muss vielleicht meinen letzten eintrag etwas zurechtrücken. wie immer fällt mir zuerst alles auf, was mir nicht gefällt, oder woran ich mich stoße, bzw. worüber ich mich wundere. ich will keinesfalls die chinesen schlecht reden. ich sitze genau so viel einfach nur rum, wenn auch mit offenem mund vor staunen in dieser komischen welt hier. faul sind die chinesen auch nicht, selbst wenn sie ab und zu mal den kopf auf die tischplatte legen zum nickerchen. es ist nur alles etwas anders hier und ich mäkel ja gerne etwas rum...
montag ging es endlich los. joyoung, eine firma, die hauptsächlich küchengeräte für den chinesischen markt herstellt kam zu einem meeting in das neue büro und hat eine präsentation gehalten. mein task: ein soy milk maker. das gerät ist etwa so groß wie ein wasserkocher und funktioniert auch fast so, bis auf dass in ihn noch eine art mixer integriert ist, der sojabohnen püriert und so zusammen mit warmem wasser sojamilch herstellt. ich hab also fröhlich angefangen zu skribbeln. so verging irgendwie der tag.
abends hab ich dann mal fest gestellt, dass die dvds, die man hier für 70 cent bis max. 1,5 euro kaufen kann, nicht optimal funktionieren und irgendwo in der mitte hängen bleiben. dumm, dass man das erst nach dem halben film merkt. naja.
dienstag sind wir (jamy, susi, anthony (-> die chinesen übersetzen ihre namen gerne in englische namen, die sich so ähnlich anhören, wie ihre chinesischen) und ich) mit jamy‘s auto nach yujao gefahren. das ist etwa 4 stunden von shanghai entfernt. weil eine autobahnausfahrt gesperrt war und trotz zwei gps-geräten der weg nicht zu finden war, brauchten wir 5 stunden. auf dem weg liegt eine unglaubliche brücke, die etwa 35 kilometer lang ist und eine meeresbucht bei cixi überbrückt. dagegen ist die sundbrücke nach schweden relativ unausgewachsen.
in yuyao ist das fabrikgelände von howell einem kunden der leds herstellt. jamy hält eine relativ lange präsentation über sich, die firma, unser designverständnis und ein paar projekte, die von der firma betreut wurden. der sitzungsraum ist voll mit den chefs, ingenieuren und beratern. es lässt sich auch bei den chinesen immer schwer sagen, ob zum beispiel die rolex am handgelenk von dem howell-chef echt ist oder nicht. der chayenne vor der tür spricht ein bischen dafür, dass im büro auch manche eine tragen dagegen.
naja. ergebnis vom tag war jedenfalls vier neue aufträge über eine led-panel leuchte. da mach ich nun auch mit, die beiden andren mahnen aber zur ruhe: zeichnungen zu konzepten soll es nächste woche geben, howell will in drei wochen ein ergebnis haben. wir sind sehr spät abends wieder zurück. die straßen hier sind wie autofahren im computerspiel - bloß in realität. zurück brauchten wir 4,5 stunden. plus eine stunde metro in mein viertel...
wirklich viel natur hab ich nicht gesehen, in der ferne ein paar berge. hier und da ein bambuswäldchen, viel zersiedelte landschaft, chinesische felderwirtschaften jede menge müll und viel autobahn. insgesamt wars aber auch sehr diesig.
heute (also mittwoch) bin ich erkältet. ich geb der klimaanlage gestern im auto die schuld. die war knallhart auf 16 grad gestellt. saukalt. außerdem haben wir zwischendurch für drei stunden immer die gleiche cd in schleife gehört, aber davon wird man ja nicht krank. zu meiner beruhigung geht es anthony auch nicht gut und er legt sich in der firma erst mal hin. susi kommt erst zum mittag. es hat also nicht nur mich erwischt.
ich sketche wieder den genzen tag an dem soy milk maker herum und finde das ding zusehends problematischer. er soll in der unteren preiskategorie angesiedelt sein, bei etwa 399 rmb. dehalb darf er nicht so stylisch sein, wie der teurere für 699 rmb. zielgruppe sind solide hausfrauen. er soll stabil aber nicht schwerfällig wirken. nicht zu elegent, eher wie ein preiswertes produkt eben. aber dann doch nicht scheiße aussehen. tschuldigung.
naja, das beschäftigt mich erstmal. zur abwechslung will ich meine konzepte in illustrator und photoshop umsetzen. das wird allerdings gestoppt. ich soll weiter zeichnen, zeichnen, zeichnen. illustrator und ps bekommt erst der kunde in einer präsentation am ende. 3d machen die hier in der firma auch relativ wenig beim entwurf. meist nur seitenansichten und dann baut das wer andres...
mittagessen heute war echt mal eklig. wir haben in einer kantine (wenn man das so nennen darf) gegessen, hier auf dem großen gelände. das essen geht dann auf firmenrechnung. aber ich gehe morgen lieber wieder ins restaurant.
bilder kann ich irgendwie nicht gut hochladen. weil das zu lange dauert oder so, wird der vorgang immer abgebrochen. ich versuchs weiter.
zack.
montag ging es endlich los. joyoung, eine firma, die hauptsächlich küchengeräte für den chinesischen markt herstellt kam zu einem meeting in das neue büro und hat eine präsentation gehalten. mein task: ein soy milk maker. das gerät ist etwa so groß wie ein wasserkocher und funktioniert auch fast so, bis auf dass in ihn noch eine art mixer integriert ist, der sojabohnen püriert und so zusammen mit warmem wasser sojamilch herstellt. ich hab also fröhlich angefangen zu skribbeln. so verging irgendwie der tag.
abends hab ich dann mal fest gestellt, dass die dvds, die man hier für 70 cent bis max. 1,5 euro kaufen kann, nicht optimal funktionieren und irgendwo in der mitte hängen bleiben. dumm, dass man das erst nach dem halben film merkt. naja.
dienstag sind wir (jamy, susi, anthony (-> die chinesen übersetzen ihre namen gerne in englische namen, die sich so ähnlich anhören, wie ihre chinesischen) und ich) mit jamy‘s auto nach yujao gefahren. das ist etwa 4 stunden von shanghai entfernt. weil eine autobahnausfahrt gesperrt war und trotz zwei gps-geräten der weg nicht zu finden war, brauchten wir 5 stunden. auf dem weg liegt eine unglaubliche brücke, die etwa 35 kilometer lang ist und eine meeresbucht bei cixi überbrückt. dagegen ist die sundbrücke nach schweden relativ unausgewachsen.
in yuyao ist das fabrikgelände von howell einem kunden der leds herstellt. jamy hält eine relativ lange präsentation über sich, die firma, unser designverständnis und ein paar projekte, die von der firma betreut wurden. der sitzungsraum ist voll mit den chefs, ingenieuren und beratern. es lässt sich auch bei den chinesen immer schwer sagen, ob zum beispiel die rolex am handgelenk von dem howell-chef echt ist oder nicht. der chayenne vor der tür spricht ein bischen dafür, dass im büro auch manche eine tragen dagegen.
naja. ergebnis vom tag war jedenfalls vier neue aufträge über eine led-panel leuchte. da mach ich nun auch mit, die beiden andren mahnen aber zur ruhe: zeichnungen zu konzepten soll es nächste woche geben, howell will in drei wochen ein ergebnis haben. wir sind sehr spät abends wieder zurück. die straßen hier sind wie autofahren im computerspiel - bloß in realität. zurück brauchten wir 4,5 stunden. plus eine stunde metro in mein viertel...
wirklich viel natur hab ich nicht gesehen, in der ferne ein paar berge. hier und da ein bambuswäldchen, viel zersiedelte landschaft, chinesische felderwirtschaften jede menge müll und viel autobahn. insgesamt wars aber auch sehr diesig.
heute (also mittwoch) bin ich erkältet. ich geb der klimaanlage gestern im auto die schuld. die war knallhart auf 16 grad gestellt. saukalt. außerdem haben wir zwischendurch für drei stunden immer die gleiche cd in schleife gehört, aber davon wird man ja nicht krank. zu meiner beruhigung geht es anthony auch nicht gut und er legt sich in der firma erst mal hin. susi kommt erst zum mittag. es hat also nicht nur mich erwischt.
ich sketche wieder den genzen tag an dem soy milk maker herum und finde das ding zusehends problematischer. er soll in der unteren preiskategorie angesiedelt sein, bei etwa 399 rmb. dehalb darf er nicht so stylisch sein, wie der teurere für 699 rmb. zielgruppe sind solide hausfrauen. er soll stabil aber nicht schwerfällig wirken. nicht zu elegent, eher wie ein preiswertes produkt eben. aber dann doch nicht scheiße aussehen. tschuldigung.
naja, das beschäftigt mich erstmal. zur abwechslung will ich meine konzepte in illustrator und photoshop umsetzen. das wird allerdings gestoppt. ich soll weiter zeichnen, zeichnen, zeichnen. illustrator und ps bekommt erst der kunde in einer präsentation am ende. 3d machen die hier in der firma auch relativ wenig beim entwurf. meist nur seitenansichten und dann baut das wer andres...
mittagessen heute war echt mal eklig. wir haben in einer kantine (wenn man das so nennen darf) gegessen, hier auf dem großen gelände. das essen geht dann auf firmenrechnung. aber ich gehe morgen lieber wieder ins restaurant.
bilder kann ich irgendwie nicht gut hochladen. weil das zu lange dauert oder so, wird der vorgang immer abgebrochen. ich versuchs weiter.
zack.
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