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Dienstag, 6. Oktober 2009
weiter gehts
theabk, 17:42h
die tage vergehen relativ schnell. loki (mein kollege, übrigens auch 23) und ich haben gestern endlich eine wohnung gefunden, die mir nicht zu dreckig und ihm günstig genug war. dafür sind wir jetzt auch am ende der welt im baoshan district unter gekommen.

meine compound, also der wohnblock in dem ich wohne, blick aus der küche nach links. man wohnt hier immer in wohneinheiten mit wachmann, toren und mauern drumrum.

der wunderschöne blick aus meinem fenster...
rundherum sind industrieanlagen, größtenteils von der stahlverarbeitung und dem hafen, ich hoffe, dass nicht eins von den 23 atomkraftwerken hier aus der umgebung dabei ist. ich bin anscheinend auch der erste weiße, der hier wohnt, weil mich immer alle anstarren und kinder vor einem her laufen oder anfangen zu winken.
von der wohnung ins zentrum ist es etwa eine stunde mit der metro. das ganze herumgefahre nervt mich jetzt schon. man verschwendet einfach tierisch viel zeit.
die chinesen benehmen sich manchmal relativ komisch, zum beispiel gibt es, wenn viele leute in die metro einsteigen, immer ein wettrennen um die sitzplätze. wenn die metro anhält stehen sowohl im zug, als auch draußen die leute immer direkt vor der tür und dann laufen sie gleichzeitig los, was halt in einem gedränge endet.

jing'an temple bei nacht
dafür erstaunt mich hingegen, dass das chinesische klischee bezüglich der tischsitten völlig übertrieben ist. die benehmen sich besser, als die meisten deutschen beim döner essen. und dass es komische geräusche gibt, wenn man eine nudelsuppe mit stäbchen isst, sei mal dahin gestellt.
das essen an sich ist unglaublich vielseitig und vieles davon kann man auch gut essen. sonntag wollte mich allerdings ein uigure mit einer erdnusssuppe vergiften und manchmal weiß man auch nicht wirklich, was denn dann der brei in der teigtasche nun tatsächlich ist.

mit maik im künsterviertel
gestern abend hab ich ein paar studenten von der tongji universität getroffen, die freunde von michel sind. die internationalen studenten führen hier ein ziemlich gutes leben. wir haben erst bei einem noblen japaner vom feinsten gegessen und sind dann in einem club gewesen.
die nächsten tage wird die wohnung ein bischen wohnlicher gemacht, vieles muss noch eingekauft werden, vielleicht kommen ein paar bilder an die wand.
donnerstag schau ich mir ein älteres viertel an, das ausländische touristen wohl immer gerne gezeigt bekommen.
und freitag gehts um halb 10 los mit der arbeit...

meine compound, also der wohnblock in dem ich wohne, blick aus der küche nach links. man wohnt hier immer in wohneinheiten mit wachmann, toren und mauern drumrum.

der wunderschöne blick aus meinem fenster...
rundherum sind industrieanlagen, größtenteils von der stahlverarbeitung und dem hafen, ich hoffe, dass nicht eins von den 23 atomkraftwerken hier aus der umgebung dabei ist. ich bin anscheinend auch der erste weiße, der hier wohnt, weil mich immer alle anstarren und kinder vor einem her laufen oder anfangen zu winken.
von der wohnung ins zentrum ist es etwa eine stunde mit der metro. das ganze herumgefahre nervt mich jetzt schon. man verschwendet einfach tierisch viel zeit.
die chinesen benehmen sich manchmal relativ komisch, zum beispiel gibt es, wenn viele leute in die metro einsteigen, immer ein wettrennen um die sitzplätze. wenn die metro anhält stehen sowohl im zug, als auch draußen die leute immer direkt vor der tür und dann laufen sie gleichzeitig los, was halt in einem gedränge endet.

jing'an temple bei nacht
dafür erstaunt mich hingegen, dass das chinesische klischee bezüglich der tischsitten völlig übertrieben ist. die benehmen sich besser, als die meisten deutschen beim döner essen. und dass es komische geräusche gibt, wenn man eine nudelsuppe mit stäbchen isst, sei mal dahin gestellt.
das essen an sich ist unglaublich vielseitig und vieles davon kann man auch gut essen. sonntag wollte mich allerdings ein uigure mit einer erdnusssuppe vergiften und manchmal weiß man auch nicht wirklich, was denn dann der brei in der teigtasche nun tatsächlich ist.

mit maik im künsterviertel
gestern abend hab ich ein paar studenten von der tongji universität getroffen, die freunde von michel sind. die internationalen studenten führen hier ein ziemlich gutes leben. wir haben erst bei einem noblen japaner vom feinsten gegessen und sind dann in einem club gewesen.
die nächsten tage wird die wohnung ein bischen wohnlicher gemacht, vieles muss noch eingekauft werden, vielleicht kommen ein paar bilder an die wand.
donnerstag schau ich mir ein älteres viertel an, das ausländische touristen wohl immer gerne gezeigt bekommen.
und freitag gehts um halb 10 los mit der arbeit...
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